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Aus zwei Handys wird ein Babyphone – in zwei Minuten, ohne Konto

· 3 Min. Lesezeit

In fast jeder Schublade liegt ein ausgemustertes Smartphone. Zusammen mit deinem aktuellen Handy ist es alles, was du für ein vollwertiges Babyphone brauchst – mit Video, Geräuscherkennung und einem Alarm, der dich wirklich weckt.

Was du brauchst

  • Zwei Geräte: Android-Handy oder -Tablet, iPhone oder iPad – in jeder Kombination. Ein Android-Gerät eignet sich am besten fürs Kinderzimmer, weil es mit ausgeschaltetem Bildschirm übertragen kann (bei iPhone/iPad mit Bild bleibt der Bildschirm an, die App dunkelt ihn automatisch ab – „Nur Ton" läuft auch gesperrt).
  • Ein gemeinsames WLAN. Der Router braucht kein Internet – er muss die beiden Geräte nur miteinander verbinden.
  • Ein Ladegerät fürs Baby-Gerät.

Einrichtung in zwei Taps

  1. Rolle wählen. Pilu auf beiden Geräten öffnen. Auf dem Gerät im Kinderzimmer tippst du auf „Beim Baby", auf deinem auf „Bei dir". Beim Baby-Gerät entscheidest du einmal: mit Bild und Ton, oder nur Ton (spart viel Akku).
  2. QR-Code scannen. Das Baby-Gerät zeigt einen QR-Code. Du scannst ihn mit deinem Gerät – direkt in der Pilu-App, nicht mit der Kamera-App. Fertig: Bild und Ton laufen, verschlüsselt, direkt von Gerät zu Gerät.

Der QR-Code ist dabei mehr als eine Abkürzung: Er enthält einen kryptografischen Fingerabdruck des Baby-Geräts. Dein Gerät verbindet sich nur mit genau diesem Gegenüber – niemand sonst im WLAN kommt an den Stream.

Ab dem zweiten Mal entfällt sogar das Scannen: App öffnen, Start tippen, die Geräte finden sich von selbst wieder.

Die erste Nacht

  • Baby-Gerät ans Ladegerät, mit Blick aufs Bett, etwa ein bis zwei Meter Abstand.
  • Ein schwaches Nachtlicht verbessert das Bild deutlich – Handykameras haben keine Nachtsicht.
  • Dein Gerät bleibt einfach an: Nach 30 Sekunden dimmt es sich auf ein fast schwarzes Display mit Uhr und grünem Punkt. Grün heißt dabei nicht „vermutlich alles okay", sondern: Die Verbindung ist nachweislich frisch, und beim Baby ist es wirklich still.
  • Reißt die Verbindung ab, siehst du es sofort – als roten Vollbild-Alarm mit Ton, der auch Stumm und „Nicht stören" übersteuert. Ein Babyphone, das leise stirbt, ist keins.

Unterwegs: Hotel, Camping, bei Oma

Kein vertrauenswürdiges WLAN in Sicht? Dann baut ein Android-Gerät per Knopfdruck ein eigenes kleines Funknetz auf – ohne Internet, mit zufälligem Passwort. Das zweite Gerät tritt per QR-Code bei, danach läuft alles wie zu Hause. (Zwei iPhones ohne SIM können das nicht – dafür braucht es ein Android-Gerät als Netz-Geber; die App sagt dir das klar, statt still zu scheitern.)

Drei ehrliche Hinweise zum Schluss

  1. Reichweite ist WLAN-Reichweite. Durch zwei, drei Wände kommt 2,4-GHz-WLAN gut – ein Ferienhaus aus Stahlbeton kann Grenzen setzen. Die App zeigt dir ehrlich, wenn die Verbindung dünn wird.
  2. Ein Babyphone ersetzt keine Aufsicht. Es verlängert dein Ohr ins Nebenzimmer – nicht mehr, und das gilt für jedes Babyphone.
  3. Alte Geräte altern. Ein sieben Jahre altes Handy mit aufgeblähtem Akku gehört nicht ans Ladegerät unters Kinderbett. Ein solides Gerät der letzten Jahre ist perfekt.

Zwei Geräte, zwei Taps, keine Cloud dazwischen – mehr braucht ein Babyphone nicht.

Bald für iOS und Android

Pilu macht aus zwei Handys ein Babyphone: direkt von Gerät zu Gerät, Ende-zu-Ende-verschlüsselt, ohne Cloud, ohne Konto, ohne Aufzeichnung.

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